Dieser Ratgeber zum Thema Brennesseltee selber machen ist Teil der Serie zur Wirkung und Anwendung von Tee aus Brennesselblättern. Hier geht es zur Übersicht aller Ratgeber.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Brennesseltee selber machen und trocknen, wie Sie ihn nach Rezept frisch zubereiten und welche Dosierung Sie bei der Zubereitung von frischen oder lose, getrockneten Blättern beachten sollten.
Warum Sie Brennesseltee selber machen sollten
Möchten Sie Brennesseltee selber machen, dann brauchen Sie gar nicht lange nach Sträuchern suchen. Denn Brennesseln wachsen so gut wie überall, weshalb man sie auch als Unkraut bezeichnet.
Tatsächlich gilt das „Unkraut“ jedoch als wahre Heilpflanze, die gegen viele Beschwerden Wunder wirkt und somit einen hohen Stellenwert in der Naturheilkunde genießt. Neben Erkältungen, Blasen- oder Nierenproblemen, hilft der Tee aus Brennesselblättern auch gegen Akne, Rheuma oder Gicht. Frauen erfreuen sich durch den Genuss dieses Tees außerdem an festeren Fingernägeln und schönem, gesunden Haar, denn die Brennessel enthält von Natur aus Kieselsäure. Ein Grund mehr, warum es sich lohnt, Brennesseltee selber zu machen.
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Möchten Sie den gesunden Brennesseltee selber machen, um von seiner vielfältigen Wirkung zu profitieren, dann sollten Sie allerdings nur die frischen und jungen Triebe der Brennnessel ernten. Im Frühjahr bis Mai können Sie alle jungen Triebe abernten und frisch kochen. Denn frische Blätter der Brennessel sind noch zart und besonders nährstoffreich.
Alternativ können Sie lose Blätter auch zur Lagerung trocknen. Binden Sie diese zum Trocknen an ihrem Ende einfach mit einer Schnur zusammen und hängen Sie den Strauß kopfüber zum Trocknen an einem gut durchlüfteten und vor Feuchtigkeit geschützten Standort auf. Sobald die Blätter komplett getrocknet sind, können Sie die Blätter vom Stiel abstreifen und zerkleinern und die losen Blätter in eine dunkle, luftdichte Teedose füllen. Man kann auch Brennesselsamen ernten, um daraus einen Tee zu kochen.
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Ab September sollten Sie nur noch die jungen Triebspitzen der Heilpflanze ernten und zu Brennesseltee kochen.
Wir empfehlen außerdem, nur die Pflanzen auszuwählen, die weit fernab von viel befahrenen Straßen, intensiv betriebenen Landwirschaftsflächen oder Parkwegen wachsen. So können Sie sicher sein, dass die Triebe nicht mit Auto-Abgasen, Pestiziden oder durch Hunde verunreinigt sind.
Achtung: Jeder kennt die schmerzhafte Erfahrung durch den Hautkontakt mit den Haaren der Brennessel – ein brennender Ausschlag mit Quaddeln entsteht. Deshalb sollten Sie unbedingt Handschuhe bei der Ernte tragen.
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Wer sich die Mühe bei der Ernte und ggf. schmerzhafte Erfahrungen ersparen möchte, der kann qualitativ hochwertigen Bio-Brennesseltee auch in jedem Teeladen oder auf Amazon günstig kaufen. Apotheken sind meist etwas teuer.
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Brennesseltee selber machen: Rezept für die Zubereitung
Brennesseltee können Sie frisch zubereiten, indem Sie ein bis zwei frische Blätter in eine Teetasse geben und diese mit heißem Wasser aufbrühen. Das Wasser sollte bei der Zubereitung mindestens 80°C heiß sein. Die Ziehzeit für frische Brennessel beträgt mindestens 7-10 Minuten, damit Sie ein sicheres Lebensmittel erhalten.
Alternativ können Sie für die Zubereitung ein bis zwei gehäufte Teelöffel lose, getrocknete Brennesselblätter in einen Teefilter füllen und mit etwa einem viertel Liter kochendem Wasser übergießen. Die Ziehzeit sollte hier mindestens 10 Minuten betragen, damit Sie ein sicheres Lebensmittel erhalten. Das Rezept können Sie geschmacklich aufwerten, indem Sie ihren Tee mit Honig anreichern.
Rezept-Tipp: Mit einer leichten Süße aus exklusivem Honig wird der Teegenuss zum wahren Geschmackserlebnis.
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Wie schmeckt selbst gemachter Brennesseltee?
Brennesseltee aus frischen Blättern hat einen angenehm frischen Geschmack. Je älter die Blätter bei der Ernte sind, umso bitterer bzw. herber wird der Geschmack. Deshalb sollte man nur junge Triebe für sein Rezept auswählen, wenn man den Tee selber machen möchte. Anders als manche Leute befürchten, brennt er nicht im Mund. Denn durch das Trocknen der Triebe oder das Abkochen der frischen Blätter werden die Brennhaare der Pflanze zerstört, die die brennende Flüssigkeit enthalten.
Beachten Sie, dass Brennesseltee eine entwässernde Wirkung hat. Sie sollten daher nicht mehr als das Maximum von einen Viertel Liter am Tag trinken. Trinken Sie am besten zusätzlich stilles Wasser.
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Letzte Aktualisierung der Produktboxen am: 2026-08-09 | Alle Preise dieser Seite sind inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten | Affiliate Links & Bilder entstammen der Amazon Product Advertising API. |